Wolfgang Jaksch, 29. Februar 1996
Veranstaltungen im FORWISS (FG Wissenserwerb)
Zeit und Ort: Di 8-10 (H7); Mi. 10-12 (H9)
Zeit und Ort: n.V. (2 SWS Tafelübung, 2 SWS Rechnerübnug)
Geeignet für Grundstudium ab 2. Semester
Voraussetzungen: Algorithmik I
Anrechenbare Stundenzahl: 4+4
Inhalt:
Empfohlene Literatur:
Zeit und Ort: Fr 10-13 (K1)
Geeignet für Grundstudium ab 4. Semester
Voraussetzungen: Algorithmik I
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden.
Anrechenbare Stundenzahl: 3 für Wahlpflichtfach
Inhalt:
Die Vorlesung gibt eine Übersicht über die wichtigsten Teilgebiete, Methoden und Verfahren der K.I. mit besonderem Schwerpunkt in der Wissensrepräsentation und Verarbeitung.
Empfohlene Literatur:
Zeit und Ort: Di. 08:30-10:00 Uhr (H4) und Mi. 12:00-13:30 Uhr (H9)
Übung: (C. Zinn)
Zeit und Ort: Mi. 10:15-11:45 Uhr (Raum wird noch bekanntgegeben)
Anrechenbare Stundenzahl: 4 (für Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Hauptstudium ab 6. Semester
Voraussetzung: keine
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden.
Zeit und Ort: Fr. 8-10 Uhr (K1)
Anrechenbare Stundenzahl: 2 (für Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Grund-/Hauptstudium ab 4. Semester
Voraussetzung: Einführung in die Künstliche Intelligenz oder Expertensysteme
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden.
Inhalt:
Agentensysteme sind Softwaresysteme, die die folgenden Eigenschaften aufweisen:
Ein Agentensystem agiert ohne eine direkte Intervention von Menschen oder Anderen. Agentensysteme haben die Möglichkeit ihre Aktionen und ihren internen Zustand zu steuern. Soziale Fähigkeiten Agenentsysteme interagieren mit anderen Agenten (evtl. Menschen) mit Hilfe einer Kommunikationssprache für Agenten
Agentensysteme nehmen ihre Umgebung wahr (das kann eine physikalische Umgebung, eine graphische Benutzungsoberfläche zusammen mit einem Benutzer, eine Menge von Agentensystemen, ein Rechnernetz oder eine Kombination von diesen sein), und sie reagieren rechtzeitig auf Veränderungen in dieser Umgebung.
Agentensysteme reagieren nicht nur einfach auf ihre Umgebung, sondern sie verhalten sich zielgerichtet indem sie die Initiative übernehmen.
sind Spezifikationssprachen für Agentensysteme. Agententheorien versuchen folgende Fragen zu beantworten: Wie sollen Agentensysteme beschrieben werden? Welche Eigenschaften sollen Agenten haben und wie werden diese Eigenschaften formal beschrieben?
Sie beschreiben die konkreten Implementierungen von Spezifikationen. Die Beschreibungen von Architekturen beantworten folgende Fragen: Wie baut man Computersysteme, die die Eigenschaften einer Agententheorie erfüllen? Welche Software (und Hardware) Strukturen sind geeignet? Wie kann eine geeignete Zerlegung in Teilsysteme gefunden werden?
Programmiersprachen für Agentensysteme sollen die Prinzipien umsetzen, die von Agententheorien beschrieben werden. Beschreibungen von Sprachen für Agentensysteme beantworten die Fragen: Wie programmiert man ein Agentensystem? Welche Primitive Funktionen benutzt man? Wie werden Agentensysteme effizient programmiert und ausgeführt.
Zeit und Ort: Do 16:00-17:30 Uhr (H4) (Beginn: 9.5.96)
Anrechenbare Stundenzahl: 2 (für Vertiefungsfach Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Hauptstudium ab 6. Semester
Voraussetzung: keine
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden. Scheinerwerb durch Kolloquium
Inhalt:
Diese Vorlesung bietet eine Weiterführung und Vertiefung des Stoffes der Einführungsvorlesung "Neuronale Netze und Fuzzy Logik" vom SS 95. Dabei ist die Teilnahme an der Einführungsvorlesung zwar hilfreich aber keine unbedingte Voraussetzung für den Besuch dieser Veranstaltung, da die Grundlagen wiederholt werden. Thema der Vorlesung sind Neuronale Netze (genauer "künstliche" Neuronale Netze) als biologisch inspirierte Verfahren zur Informationsverarbeitung. Neben einer Behandlung der grundlegenden Verfahren aus dem Bereich des überwachten und unüberwachten Lernens werden die Methoden des "Reinforcement Learnings" und die Verarbeitung zeitkontinuierlicher Signale mit neuronalen Netzen vorgestellt. Weiterhin werden neue Ansätze zur Kombination verschiedener Neuronaler Netze (mixture of experts), zur Strukturoptimierung Neuronaler Netze (Pruning und dynamische Architekturen), zur on-line Adaption und zur Einbettung Neuronaler Netze in hybride Systeme vorgestellt. Die praktischen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Verfahren werden jeweils anhand konkreter Anwendungsbeispiele verdeutlicht.
Ziel der Vorlesung ist es, einen vertieften Einblick in das breite Spektrum Neuronaler Verfahren und Anwendungen zu geben . Wie in der Einführungsvorlesung werden die Zusammenhänge wiederum möglichst anschaulich mit Hilfe von Simulationen und Visualisierungstechniken vermittelt.
Empfohlene Literatur:
verschiedenen Quellen; ein kommentiertes Literaturverzeichnis wird zu Beginn der Vorlesung verteilt.
Zeit und Ort: n.V.
Anrechenbare Stundenzahl: 2 (für Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Hauptstudium ab 6. Semester
Voraussetzung: Logik, Einführung in die KI (erwünscht)
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden.
Inhalt:
Gegenstand des Seminars ist die Darstellung und Verarbeitung räumlichen Wissens in wissensbasierten Systemen. Dabei geht es vor allem um räumliche Relationen (Topologie und Orientierung) am Beispiel von Landkarten. Anhand einer Reihe ausgewählter Aufsätze werden neben logik-basierten, qualitativen und kognitionswissenschaftlichen Ansätzen daher auch Methoden betrachtet, die in geographischen Informationssystemen (GIS) eingesetzt werden.
Literatur:
Anrechenbare Stundenzahl: 2 (für Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Hauptstudium ab 6. Semester
Voraussetzung: keine
Scheinerwerb: durch Vortrag und Ausarbeitung
Inhalt:
In diesem Hauptseminar soll der derzeitige Stand der Unterstützungssysteme für Mathematik/er vorgestellt werden.
Unterstützungssysteme lassen sich grob klassifizieren in:
Im Rahmen des Hauptseminars sollen einige dieser Assistenzsysteme untersucht werden. Dabei werden neben der Bedienbarkeit auch der jeweils zugrundeliegende Wissensrepraesentationsansatz betrachtet.
Ziel des Seminars ist der Entwurf eines Papiers, das insbesondere Mathematikern einen Überblick über die Vielzahl und den Nutzen elektronischer Unterstützungssysteme verschafft.
Zeit und Ort: Wochenendseminar (Fr/Sa) im Juli in Aufseß
Anrechenbare Stundenzahl: 2 (für Künstliche Intelligenz)
Geeignet für Hauptstudium ab 6. Semester
Voraussetzung: keine
Scheinerwerb: In dieser Lehrveranstaltung kann ein benoteter Schein erworben werden.
Inhalt:
Im Mittelpunkt des Seminars steht die amerikanische Studie "The Role of Intelligent Systems in the National Information Infrastructure". Anhand einer Reihe ausgewählter Aufsätze soll dargestellt werden, wie durch Anwendung von Methoden und Verfahren der KI Qualität, Flexibilität und Nutzen multimedialer Systeme verbessert werden können. Dies wird im Detail für multimodale Eingabemöglichkeiten, interne wissensbasierte Repräsentation und Verarbeitung und Ergebnispräsentation dargestellt.
Literatur:
Zeit und Ort: Mo.14-16 Uhr, SR KI, Tennenlohe
Anrechenbare Stundenzahl: keine
Im Kolloquium werden laufende und abgeschlossene Studien- und Diplomarbeiten und Dissertationen aus der KI vorgestellt
Voraussetzung: keine